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Wiesbaden e.V.

Rückblick auf vergangene Veran­staltungen

Dienstag 9. Juli 2024 um 20.oo Uhr

Einladung in die Kunstarche zur Abendveranstaltung
mit Prof. Dipl.-Ing. Elke Reichel und Privatdozent Dr. Meinrad v. Engelberg

Die Initiatoren und Kuratoren der Ausstellung „Migration mal anders - Der Wiesbadener Architekt Theo Wiederspahn in Brasilien“ führen durch die Ausstellung und laden ein zum Gespräch über Bauformen des Historismus im internationalen Kontext. Sie stellen auch die Zusammenarbeit mit den Studenten an der TU Darmstadt in ihren jeweiligen Fachgruppen vor.

Die Kunstarche ist an diesem Abend bereits ab 19 Uhr geöffnet.
Eintritt und Führung sind frei.


Sonntag 30. Juni 2024 um 15.oo Uhr

Geführter Rundgang zu den Bauten von Theodor Wiederspahn

Dr. phil. Meinrad von Engelberg, Vorstandsmitglied im Förderverein Deutsches Forschungszentrum Historismus, bietet einen ca. zweistündigen Rundgang zu den Bauten von Theodor Wiederspahn in Wiesbaden an.

Treffpunkt: Ringkirche, Rheinstraßen-Seite.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung per Mail an kontakt@kunstarche-wiesbaden.org


Ausstellungs­eröffnung
Sonntag 2. Juni um 11.oo Uhr

Migration mal anders – Der Wiesbadener Architekt Theo Wiederspahn in Brasilien

Begrüßung: Felicitas Reusch und Dr. Meinrad von Engelberg
Einführung: Dr. Vera Grieneisen (Porto Alegre/Tübingen)

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der TU Darmstadt (FB Architektur mit dem Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetypologie Prof Elke Reichel sowie dem Fachgebiet Architektur und Kunstgeschichte PD Dr. phil Meinrad von Engelberg) mit dem Deutschen Forschungszentrum Historismus und der Kunstarche Wiesbaden e.V.

Von dem 1878 in Wiesbaden geborenen Architekten Theo Wiederspahn sind in Wiesbaden noch die Villen Victoriastraße 18, Lessingstraße 13, Lortzingstraße 7 und Martinstraße 16 erhalten. 1908 wanderte er nach Süd-Brasilien aus und arbeitete für das Ingenieurbüro Rudolph Ahronsin in Porto Alegre. Er wurde dort zu einem der wichtigsten Architekten der Stadt und des ganzen Bundesstaates. Die Ausstellung zeigt anhand seiner Zeichnungen ein anschauliches Bild dieses genialen Architekten und warum seine prominenten Gebäude zum kulturellen Erbe in Brasilien wurden.

Theo Wiederspahn · 1913 porträtiert von A. Gilbert
Theo Wiederspahn · 1913 porträtiert von A. Gilbert


Finissage der Kalligrafie-Ausstellung
Freitag 3. Mai um 12.oo Uhr

Die Künstlerin Petra Ehrnsperger spricht über ihren Weg von der Kalligrafie zur informellen Malerei.

Sie zeigt anhand ausgewählter Fotos ihre Entwicklung von den Anfängen im Studium bei Professor Werner Schneider bis zu ihrer heutigen Kunst der Informellen Malerei bzw. gestischen Abstraktion.

Der Schwerpunkt ihrer Malerei blieb die Linie, ursprünglich entwickelt aus Schrift und Zeichen. 

Moderation: Felicitas Reusch

Petra Ehrnsperger · ohne Titel Acryl/Tusche/Lwd
170 x 140 cm · 2022
Petra Ehrnsperger · „Das Wort“ Acryl/Tusche/Papier 100 x 70 cm · 1993

Kalligrafie-Vortrag von Hans Demant

„Reiseerlebnisse aus China und die allgegenwärtige Kalligrafie“

Mittwoch 24. April 2024 um 18 Uhr, Lichtbilder Vortrag

Unterwegs in Xian, Gilia, Chengdu, Changschun, Peking und Shanghai erfuhr Hans Demant eine ungeahnte Präsenz der chinesischen Pinselschrift im Alltag wie auch beim Ritus in Tempeln des Buddhismus und Shintoismus. Seine Fotografien zeigen nicht nur die dekorative Anordnung der chinesischen Zeichen, sondern auch ihre Wirkkraft im spirituellen Umfeld. Er fotografierte die vielfältigen Anwendungen der Kalligrafie mit ihren Pinseln und Farben sowohl vom Schreiber wie in traditionellen Drucktechniken.
Eintritt frei!

Pinsel Verkäufer, Foto Hans Demant Pinsel Verkäufer, Foto Hans Demant
Hans Demant und Felicitas Reusch Hans Demant, Felicitas Reusch

Vortrag - Wiesbadener Künstlerinnen und Künstler auf Wiesbaden.Wiki

Donnerstag 11. April um 18.oo Uhr
Vortrag von Professor Dr. Dr. Alexander Moutchnik

Wiesbaden.Wiki, die umfassende Wissensplattform über Wiesbaden und Umgebung ist werbefrei und unabhängig: Eine freie Enzyklopädie von Bürgern für Bürger, frei von kommerziellen Einflüssen. Ein Projekt des Vereins Wiesbaden.Wiki e.V. (in Gründung).

Der Vortrag ist eine gemeinsame Initiative von Hochschule RheinMain, Kunstarche Wiesbaden und BBK Wiesbaden - Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler.


Sonntagsbesuch in der Ausstellung "Kalligrafie"

Am 7. April öffnet die Kunstarche von 15.oo bis 18.oo Uhr, damit auch mal an einem Sonntag die Ausstellung „Kalligrafie im Dialog Ukraine-Wiesbaden“ besucht werden kann. Gottfried Pott wird anwesend sein, auch die Übersetzerin Nataliya Panina-Sachsse. 

Um 16.oo Uhr werden wir uns mit der Frage beschäftigen „Was sagt uns die expressive Schrift bei Friedrich Poppl, Werner Schneider und Gottfried Pott?“. Und natürlich wird eine gute Tasse Tee dabei nicht fehlen. 


Neujahrs­empfang für unsere Mitglieder und solche, die es werden wollen

Sonntag 14. Januar 2024, 11.3o Uhr

Wir stellen das Programm der Kunstarche in 2024 vor und bedanken uns bei unseren Mitgliedern für ihre Unterstützung im alten Jahr.

Ansprache von unserem Mitglied Dr. Günter Lehr "Was uns bewegt (ein Versuch)". Leo Stoll Cello und Martin Ettrich Violine werden uns mit Ihrem Spiel erfreuen. 

Abbau der Ausstellung und Rückgabe der Leihgaben. Zweite Hälfte Januar Inventur.

Der Satz von Martin Buber "True Life is Meeting People" ist Motto des Jahresprogramms 2024 der Kunstarche

Kalligraphie von Werner Schneider, Jahresgabe der Fachochschule Wiesbaden


Bundes­weiter Vorlesetag 2023

Freitag 17.November 2023, 17 Uhr

Die Kunstarche macht mit beim bundesweiten Vorlesetag 2023. Zum diesjährigen Motto "Geschichte zum Leben erwecken" liest Claus Flemming unter der Prämisse  "Nur eine erlogene Geschichte ist wahrhaftig" Auszüge aus Dirk Schümer "Die schwarze Lilie", ein 605 Seiten starker Roman über das Jahr 1348.


Hubert Müller ... bis hier hin! Plakate, Grafik 1977-1993 und Malerei 2021-23

Dienstag 12. September 2023, 18.oo Uhr Eröffnung

Begrüßung: Felicitas Reusch, Kunstarche Wiesbaden e.V. und Dr. Peter Quadflieg, Stadtarchiv Wiesbaden.
Grußwort: Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende
Einführung: Dr. Katinka Fischer, Kulturjournalistin

 Hubert Müller bietet Führungen durch seine Ausstellung an.

Freitag 15.September 2023, 16 Uhr
Dienstag 19. September 2023, 18 Uhr
Donnerstag 28.September 2023, 14 Uhr
Samstag 30. September 2023, 14 Uhr
zum letzten Mal am Freitag 27. Oktober 2023, 16 Uhr


Felix Hamsvaar - Das grafische Werk

Sonntag, 2. Juli 2023, 11.3o Uhr Ausstellungseröffnung

Felicitas Reusch, Begrüßung

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin a.D., "Meine Erinnerungen an Felix Hamsvaar"

Dr. Klaus-Dieter Jasch, Einführung in die Ausstellung

Mittwoch 26. Juli 2023, 18 Uhr Dr. Klaus-Dieter Jasch bietet eine Führung durch die Hamsvaar Ausstellung an.

Donnerstag 10.August 2023, 18 Uhr Vortrag vom Kunsthistoriker Dr. phil. Johannes Kamps "Der Totentanz als kulturgeschichtliche Erfahrung im Werk von Felix Hamsvaar" 

Sonntag 20. August 2023, 17 Uhr Finissage gestaltet von Edda Wrede, Frank Beucker und Birgid Dähler. Sie glauben, es ist ganz in Felix Sinn, in der Kunstarche noch einmal gemeinsam anzustoßen. Frank Beucker wird rückblickend ein paar persönliche Gedanken vortragen, die von zwei Piaf-Chansons, in einer Version für Tenorsaxophone, musikalisch umrahmt werden.


Die Handwerker- und Kunst­gewerbe­schule Wiesbaden 1918-1933

Ausstellungseröffnung Sonntag 23. April 2023, 11.30 Uhr

Stadtrat Axel Imholz: Begrüßung

Vorsitzender des Kulturausschusses Nikolas Werner Jacobs: Die Moderne und die angewandte Kunst in Wiesbaden

Thilo Herrmann: Der Künstler Erich Franke

Felicitas Reusch: "... dass alles Schaffen den Ausdruck unserer Zeit trägt"

Cover vom Programm der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in der Wellritzstr. 38 aus dem Jahr 1928


Archivfest mit Saxophon­klängen von Stan Petrov

Freitag 2. Juni 2023, 16 Uhr. Wir hoffen auf gutes Wetter und möchten den Hof miteinbeziehen.

Im Saal des Stadtarchivs wird bestuhlt und Lautsprecher werden aufgestellt. Grußwort von Stadtrat Axel Imholz, von Archivleiter Dr. Peter Quadflieg, vom Vorsitzenden des Fördervereins Ulrich Kirchen und Felicitas Reusch.

17 Uhr Felicitas Reusch führt durch die laufende Ausstellug mit Beispielen der Modeklasse, der Klasse Grafik und Innenarchitektur. Um die Unruhe und Zerissenheit der Gesellschaft in der Weimarer Republik zu zeigen, laufen Karikaturen auf einem Screen.In diesem Aus- und Weiterbildungsplatz wurde Firmen zugearbeitet, die durch die Inflation 1923 und die Weltwirtschaftskrise 1929 existenziell erschüttert wurden.

Die Ausstellung "Handwerker- und Kunstgewerbeschule" endete am Freitagnachmittag, den 9. Juni mit einer Führung für die Bibliophile Gesellschaft. Alle sind dazu willkommen. 


Robert Preyer - Unter griechischer Sonne

Aus dem Bestand der Kunstarche
Freitag 27.Januar 2023, 18 Uhr Ausstellungseröffnung

Begrüßung: Stadtrat Axel Imholz
Einführung: Bernd Brach, Kurator und Preyer Schüler
Danksagung: Felicitas Reusch

Der Maler Robert Preyer (1930-2014) wurde 1968 zum Leiter der Klasse für Malerei an die Werkkunstschule Wiesbaden berufen und lehrte nach deren Übernahme in die Fachhochschule Wiesbaden als Professor im Fachbereich Gestaltung bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1988.

Die Kunstarche hat den gesamten Nachlass des Künstlers archiviert und zeigt nun erstmals Malerei auf Leinwand und  Papier in großen bis sehr kleinen Formaten. Diese Verkaufsausstellung  wendet sich u.a. an junge  Sammler mit kleinem Budget.

Preyer lebte in Rettert im Taunus und großenteils auf der Insel Chios in Griechenland. Das südliche Licht, die  mediterrane Farbigkeit und die  Begegnung mit der Archaik der griechischen Welt prägten seine Werke. Am Beispiel der Katze, die er zu einer abstrahierten Formel in eine  hochsensible Bildsprache einfügte, können wir uns in der Ausstellung in Preyers Bilderwelt versenken.

Ein kurzer Film von Patrick Bäuml führt durch die Ausstellung: Link zu vimeo.com

Robert Preyer, Gemälde aus dem Bestand der Kunstarche


Kooperations­veranstaltung mit der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Wiesbaden/Mainz e.V.

Donnerstag 23. Februar 2023 

An diesem Tag ist die Kunstarche ab 18 Uhr geöffnet. 18.30 Uhr geführter Rundgang durch die Ausstellung "Robert Preyer- Unter griechischer Sonne"

19 Uhr Lichtbildervortrag Professor Dr. Dietram Müller "Die Insel Chios in Geschichte und Gegenwart" 

Sonntag 12. März 2023, 11.00 - 16.00 Uhr geöffnet mit kleiner Sirtaki Einlage - Kuchen und Kaffee und Fotos von Reinhard Eichmann von Robert und Gerti Preyer auf Chios.


Werner Eberle - Holz­objekte mit Verbin­dungen zur griechischen Sagenwelt

Dienstag 14. März 2023, 18 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "Robert Preyer - Unter griechischer Sonne" stellt uns unser Beiratsmitglied Werner Eberle seine neuesten Holzobjekte mit Verbindungen zur griechischen Sagenwelt vor. Anschließend geselliges Beisammensein und Möglichkeit ein Bild aus dem Nachlass Robert Preyers erwerben zu können.

Der Eintritt ist frei. Lautsprecher werden aufgestellt. Anmeldung wäre freundlich.

Die Preyer-Ausstellung ist inzwischen auf den großen Saal des Stadtarchivs erweitert und wird verlängert bis Mittwoch 5. April 2023, 13 Uhr. Über Ostern ist die Kunstarche geschlossen. 

Werner Eberle, Die Büchse der Pandora, 2022


Urknall der Kunst - Moderne trifft Vorzeit

Freitag 24. März 2023 

Ausflug ins Hessische Landesmuseum Darmstadt zur Ausstellung "Urknall der Kunst - Moderne trifft Vorzeit" 

Treffpunkt zur Führung 10.45 Uhr im Eingangsbereich.

Anmeldung bei Dörte Gerlach Telefon 061292485
kd.gerlach(at)t-online.de bis 20.März 2023

14 Uhr Treffpunkt am Schlossgraben, dort steht die neue Arbeit von  Georg-Friedrich Wolf "OUT OF PETROL", drei Stelen aus zusammengepressten  Treibstoffkanistern der Bundeswehr und der amerikanischen B


Egon Altdorf, Bildhauer, Grafiker, Glas­künstler und Lyriker (1922-2022)

Eine Kooperation mit dem Egon Altdorf Estate in London

Altdorfs Themen sind nach Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg und  Gefangenschaft aus tiefer Religiösität gewählt und getragen von einer  Hoffnung auf Versöhnung und Frieden. Seine Reliefs und Skulpturen sind  als "Kunst am Bau" zum Teil noch im Stadtbild von Wiesbaden präsent. Nun  können auch die Werke von Altdorf gezeigt werden, die er zu  internationalen Wettbewerben eingereicht hat und sein bedeutendes  grafisches OEuvre mit seinen farbstarken großformatigen Holzschnitten.

Das gleichnamige Buch ist im Reichert Verlag erschienen und kann für € 24 in der Kunstarche erworben werden.

Egon Altdorf, Traum der Könige, Holzschnitt, 1956


Egon Altdorf Gedichte - Lesung durch Stephan Breith

Freitag 18. November 2022, 17 Uhr

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages gibt es  auch dieses Jahr wieder eine Lesung in der Kunstarche. Es lag nahe im Rahmen der Egon  Altdorf-Ausstellung auf dessen Gedichtbände zurückzugreifen, sind sie  doch mit seinem bildnerischen Werk gleichbedeutend und ebenfalls über  vier Jahrzehnte entstanden. Wir  freuen uns sehr, dass wir in Stephan Breith einen großen Lyrik Kenner gefunden haben, dessen Stimme uns die Gedichte näher bringen wird. Der langjährige Solo-Cellist des Hessischen Staatstheaters wird aus seinem reichen Repertoire für Violoncello solo korrespondierende und  kontrapunktierende Werke auswählen und aufführen.

Stephan Breith spielt in der Egon Altdorf-Ausstellung und trägt sieben seiner Gedichte vor


Letzte Führung von Felicitas Reusch durch die Egon Altdorf-Ausstellung

30. Dezember 2022, 15 Uhr

„Der unbekannte politische Gefangene“ ist eines der Themen in der Ausstellung mit viel Bezug zur Gegenwart. Dieser weltweite Skulpturenwettbewerb zu Zeiten des Kalten Krieges zeigt noch das Vertrauen mit einem Denkmal etwas bewirken zu können. Auch Themen aus dem Alten und Neuen Testament im Werk von Egon Altdorf wird Felicitas Reusch im Rahmen einer Führung vorstellen.
Eintritt und Führung frei.

Die Egon Altdorf-Ausstellung endet mit dem Neujahrsempfang am 8. Januar 2023, 11.30 Uhr - 14 Uhr 

Egon Altdorf, Korrespondenz, Farbholzschnitt, 1957


Brigitte Zander - Farbige Botschaften - Retro­spektive

Eröffnung 31. Juli 2022, 12 Uhr

Einführung: Felicitas Reusch
Laudatio: Marietta Wahl

Im Gedächtnis an die 2022 verstorbene Malerin Brigittte Zander zeigt die Kunstarche Höhepunkte aus ihrem umfangreichen Gesamtwerk. Diese der Natur innig verbundene Malerin stand im Einklang mit der Schöpfung und deren großen Farbenreichtum. Beim Rundgang wird der Betrachter mitgenommen in das Reich der Farben, das sich Zander im Lauf ihres Lebens mit ihrer Malerei erobert hat.

Für die Mitglieder der Kunstarche hält diese Ausstellung die Möglichkeit bereit, ein Bild gegen eine Spende zu erwerben.
Finissage Freitag 9. September 2022, 11 -13 Uhr 


10 Jahre Kunstarche Wiesbaden, ein Anlass zu feiern ...

... auch wenn der Krieg in der Ukraine tobt

Der Höhepunkt des Geburtstagsfestes der Kunstarche am 10. Juni 2022 war die Performance von Bernd Brach "A Love supreme" benannt nach der Komposition von John Coltrane. Zu zwei Sequenzen dieser Komposition von 1964 zeichnete er eine hochschwangere Frau unter den einschlagenden Bomben. Am Ende liegt sie unter dem Z des Agressors. Bernd Brach stellt diese Zeichnung den Medien zur Verfügung! Der Erlös geht an die Ukraine-Hilfe. (Das Foto von Jochen Heins-Bunde ist rechtefrei.)


AQUA - Wie Wasser zu Kunst wird

Große Gruppenausstellung zum "Jahr des Wassers in Wiesbaden"
Eröffnung: Sonntag 27. März 2022, 11.30 Uhr

Begrüßung Stadträtin Helga Tomaschky-Fritz, Einführung Bernd Brach, Danksagung Felicitas Reusch

Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Film

Julia Belot, Bernd Brach, Petra Ehnrnsperger, Reinhold Fischenich, Arnold Gorski, Titus Grab, Katja Grandpierre, Sieglind Hoch, Karin Hoerler, Monika Houck, Bettina Kykebusch, Peter Lörincz, Johannes Ludwig, Heinz Rudi Müller, Ricarda Peters, Axel Schweppe, Christiane Steitz.


Egon Altdorf - Bildhauer, Glas­gestalter, Grafiker

Mittwoch 6. April 2022, 19 Uhr  Der Abend wurde dem Bildhauer, Glasgestalter und Grafiker Egon Altdorf gewidmet. 1922 in Treptow geboren, startete er, zurück aus der   Kriegsgefangenschaft, in Wiesbaden sein Lebenswerk. Zu diesem Abend kam sein Sohn Dorian Crone Altdorf aus London und berichtet über die   wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses und die Zusammenarbeit mit  der Kunstarche für die im Oktober von Felicitas Reusch geplante   Retrospektive.

Höhepunkt des Abends war der Film von Patrick Bäuml "Die Glasgestaltung der Synagoge in der Friedrichstraße von Egon Altdorf".


Monika Houck "In Wiesbaden"

Sonntag 14. November 2021, 11.30 Uhr 

Begrüßung: Thomas Michel, Vorstandsvorsitzender der Wiesbaden Stiftung

Einführung zum Fotobuch und zur Ausstellung: Dr. Peter Forster

Cover des Fotobuchs, erscheint in der Edition Little Instants, € 29,50 


Corona Echo - große Gruppen­ausstellung

Freitag 19. November2021, 18 Uhr

Kuratiert von Bernd Brach. Teilnehmer alphabetisch: Elke Bergerin, Peter Bernhard, Anna Bieler, Bernd Brach, Petra von Breitenbach, Frank Deubel, Thomas Duttenhoefer, Werner Eberle, Petra Ehrnsperger, Walter Gebert, Susan Geel, Arnold Gorski, Gabrielle Hattesen, Ingrid Heuser, Karin Hoerler, Sabine Hunecke, Iris Kaczmarczyk, Krista Kadel, Andreas Koridass, Roman Mikos, Gottfried Pott, Renate Reifert, Ulla Reis, Jochen Schnepf, Kai Wolf, Ute Wurtinger.

Die Kunstarche zeigt, was Wiesbadener Künstler in Monaten der Isolation geschaffen haben und geht der Frage nach: Gibt es eine  Corona-Ikonographie?

Vor der Eröffnung um 16 Uhr lasen Arnold Gorski und Bernd Brach aus dem Dialog "Trotzdem" von Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach. Beide Autoren loten die Veränderungen durch die Pandemie in unseren global vernetzten Gesellschaften aus. Eine Veranstaltung im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages.


"Schwarz" 40 Jahre Atelier Römerberg

Eröffnung Sonntag 10. Oktober 2021, 11.30

Begrüßung: Stadtrat Axel Imholz, Einführung: Dr. Roland Meyer-Petzold.

Diese große Gruppen-Ausstellung läuft bis 7. November 2021 im großen Saal des Stadtarchivs und in den Räumen der Kunstarche. Finissage Sonntag 7. November 11-13 Uhr.

"Schwarz" wird der "rote faden" sein in den Arbeitsfeldern  Fotografie, Grafik, Malerei und Plastik und das starke Potential der  dunkelsten aller Farben präsentieren.


Emil Alexander Hopfgarten zum 200. Geburtstag

Sonntag 27. Juni 2021, 11.30 Uhr Eröffnung der Foto-Ausstellung und Buch-Präsentation

Grußwort: Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende
Grußwort: Pierre Even, Direktor des Großherzoglichen Hausarchivs, Luxembourg
Einführung: Felicitas Reusch

Die Werke von Emil Alexander Hopfgarten (1821-1856), wie der  Sarkophag der Herzogin Elisabeth in der Russisch-Orthodoxen Kirche auf dem Neroberg  und auch die Kolossalstatuen von Christus und den Evangelisten in der Marktkirche,  sind glücklicherweise von den Bomben im Zweiten Weltkrieg verschont geblieben. Ein Grund mehr, dankbar an seinen 200. Geburtstag zu erinnern und auch einen Blick zu werfen, wie in anderen Städten seine Werke präsentiert werden.

Emil Alexander Hopfgarten, Grabmonument der Herzogin Elisabeth in der Russisch-Orthodoxen Kirche auf dem Neroberg Wiesbaden, Kopf der Liegefigur, 1852, Fotograf Patrick Bäuml

Die Ausstellung dokumentiert Hopfgartens Werdegang in Berlin, seinen vierjährigen Rom-Aufenthalt und seine Aufträge von Herzog Adolph zu Nassau und anderen Fürsten, Adligen und Bürgerlichen.

Sonntag 29. August 2021, 11.30 Uhr

Treffpunkt Marktkirche am Schlossplatz

Dr. Margot Klee spricht zu den Werken von Emil Alexander Hopfgarten und Scipione Jardella im Chorraum der Marktkirche: Christus und die vier Evangelisten, Kolossalstatuen aus Carrara Marmor. Die Zuhörer haben Sitzgelegenheit in der vorderen Reihe der Kirchenbänke.

Emil Alexander Hopfgarten, Grabmonument der Herzogin Elisabeth in  der Russisch-Orthodoxen Kirche auf dem Neroberg Wiesbaden, Kopf der  Liegefigur, 1852, Fotograf Patrick Bäuml

Emil Alexander Hopfgarten, Venus mit den Haaren beschäftigt, 1855, Marmor, Fotonachweis: "Staatsgalerie Stuttgart"


Jahres­mitglieder­versammlung

Mittwoch 1. September 2021, 17 Uhr. Bei schönem Wetter im Freien.

Ab 18 Uhr Besichtigung der vier neuen Grafikschränke.
Darüber hängen 6 Werke von Arnold Gorski, eine Auswahl aus "Farbklang".


Eröffnung der Doppel­ausstellung Monika Christ Keramiken und Guido Schaefer Gemälde

Sonntag 28. Juni 2020, 11.30 Uhr
Anmeldung wäre freundlich, da wir die Abstandsregeln einhalten müssen. An diesem Sonntag ist die Kunstarche bis 17 Uhr geöffnet, und wir hoffen die Besucher verteilen sich über den Tag.

Die Witwe von Guido Schaefer wird anwesend sein und gibt uns für diese Ausstellung Leihgaben an die Hand, die auch erworben werden können.

Finissage: Freitag 28. August 12 Uhr

Letzter gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung Christ/Schaefer.

Guido Schaefer, ein Jugendwerk aus der Zeit der Werkkunstschule, 50er Jahre


HIOB und immer wieder Hiobs­botschaften

Sonntag 18. Oktober 2020 Eröffnung der großen Gruppenausstellung in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Katholischen Bildungswerk

Der Ausstellungstitel "HIOB immer wieder Hiobsbotschaften" ist von der Realität eingeholt worden. Dem Lockdown zufolge bleibt die Kunstarche bis auf weiteres geschlossen. Deshalb stellen wir Ihnen den Katalog als PDF zur Verfügung.

Teilnehmer/innen: Bernd Brach, KH Buch, Thomas Duttenhoefer, Werner Eberle, Felix Hamsvaar, Gabrielle Hattesen, Sandra Heinz, Birgid Helmy, Ingrid Heuser, Mireille Jautz, Nora Katthöfer, Fee Kempf, Emad Korkis, Peter Lörincz, Roman Mikos

Begrüßung: Stadtrat Helmut Nehrbass
Grußwort aus der Kunstarche: Felicitas Reusch, Vorsitzende
Einführung: Gabrielle Hattesen, Kuratorin

Es war großer Andrang, deshalb hatten wir noch eine zweite Eröffnung um 15 Uhr.

Mittwoch 28.Oktober 2020, 17.30 Uhr

Werner Eberle:Gegenüberstellung des biblischen Hiob und Goethes Faust. Anschließend Diskussion mit Felicitas Reusch "Warum drei Holzgefäße eine Geschichte erzählen können?"

Es war eine Sternstunde für die Kunstarche. Werner Eberle berichtete so authentisch vom Kampf mit dem gleichzeitig toten und doch lebendigen Holz in seiner Werkstatt, dass die Zuhörer den Entstehungsprozess seiner Skulpturen nachvollziehen konnten. Die Zuhörer dankten mit anhaltendem Applaus.

Felix Hamsvaar "Angst" 1985, Acryl auf Leinwand

Werner Eberle "Zerbrochener Krug" aus der Serie skulpturaler Holzgefäße, 2020


Auf Grund der steigenden Infektionszahlen und den damit verbundenen  Maßnahmen wurde nun die Ausstellung dahin gehend verändert, dass alles  in den Räumen des Stadtarchivs abgebaut wurde und nur noch eine  komprimierte Ausstellung im großen Archivraum der Kunstarche besteht. So  können Sie die Skulpturen von Birgid Helmy leider nur noch auf unserer  Homepage betrachten.

Der Aquarellist Eberhard Lellek - Blätter aus der Region

Eberhard Lellek wurde 1922 in Breslau geboren. Der 2. Weltkrieg verhinderte zunächst seinen Wunsch, Architekt zu werden. 1947 aus der französischen Kriegsgefangenschaft entlassen, wird er im Centre de Metiers d'Arts Saarbrücken in die Meisterklasse für Malerei bei Frans Masereel aufgenommen. Von 1955 bis 1977 arbeitete er als Trickfilmzeichner und kam so nach Wiesbaden zum ZDF. Während seines Schaffens als freier Künstler entstanden neben Öl- und Acrylbildern auch immer und überall, wo er unterwegs war, Aquarelle, die er im Freien malte. Lellek wiederstrebte es in seiner Motivwahl "Dinge von weit her zu holen": "Ich will mich mit etwas auseinandersetzen, was um mich herum ist." Die Kunstarche zeigt aus dem Nachlass eine Auswahl von Landschaftsaquarellen seiner Wiesbadener Umgebung.

Die Ausstellung endet am 14. Juni 2020 um 18 Uhr

Eberhard Lellek, Blick auf Wiesbaden, Aquarell


Finissage der Ausstellung "Der Jugendstil lässt uns nicht los"

Freitag 13. März 2020, 12 Uhr

Mit Vortrag von Stefan Weiss, Vermessungsamt, zum Geoportal Wiesbaden aktuelles Jugendstil. 

Wir wollen Pläne schmieden wie sich der Jugendstil nachhaltig im Stadtbild von Wiesbaden verankern lässt. Es ist eine Einladung zur Mittagspause mit Imbiss. Sammler werden gebeten Ihre Leihgaben abzuholen.

Klick auf das Bild vergrößert es

Führung Jugendstil

Sonntag 1. März 2020, 11.30 Uhr

Felicitas Reusch führt durch die Ausstellung "Der Jugendstil lässt uns nicht los".

Ausnahmsweise ist an diesem Sonntag die Ausstellung bis 17 Uhr geöffnet.

Der Werkbund­streit 1914, Architektur zwischen Kunst und Industrie

Donnerstag 27. Februar 2020, 19 Uhr
Vortrag von Nina Sonntag

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Architektur geprägt von der Suche nach neuen individuellen Formen und Ausdrucksmitteln. Industriealisierung und Massenproduktion boten hierfür neue Möglichkeiten. Ein besonderes Ereignis macht diese stilistische Bandbreit an einem Ort sicht- und spürbar:Anlässlich der Werkbundausstellung in Köln 1914 kam es unter den Mitgliedern des Deutschen Werkbundes zum Eklat, der die Grundsatzdebatte über die Zukunft der Architektur auslöste. Der Vortrag beleuchtet die Hintergründe des Streits um die Wortführer Henry van de Velde und Hermann Muthesius und stellt den Werkbund anhand namhafter Architekten sowie ausgewählter Bauten der Werkbundausstellung 1914 vor.  Der Eintritt ist frei!


Die Großen des Jugendstils und Wiesbaden

Mittwoch  29. Januar 2020, 18 Uhr
Vortrag von Dr. Dörte Folkers und Aufnahmen von  Prof. Axel Sawert

Wiesbaden ist immer schon für seinen Historismus bekannt, für den Jugendstil erst jetzt, nachdem im Landesmuseum eine großartige Sammlung zu sehen ist. Wiesbaden hat jedoch schon in ihrer Zeit große Künstler des Jugendstils gesehen und Werke von ihnen erhalten. Die Referentin beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Kunst des Jugendstils. Anhand der Farbfotos von Prof. Axel Sawert zeigt sie Spuren dieser oft nicht so bekannten Kostbarkeiten.
Der Vortrag  erfolgt in Kooperation mit dem Ortskuratorium Wiesbaden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der Eintritt ist frei.


19. Januar 2020

Sonntag 19. Januar 2020, 11.30 Uhr  Kunstarche und Stadtarchiv
Ausstellungseröffnung „Der Jugendstil lässt uns nicht los“

Begrüßung Stadtrat Axel Imholz, Einführung Felicitas Reusch

Einmal  im Bann dieser Strömung zeigt auch das Stadtarchiv  Akten, Pläne und  Grafiken im Jugendstil. In den Vitrinen der Kunstarche wird   der  schlingernden Linie wie auch dem geometrischen Ornament nach gespürt.  Diese Objekte zeigen, dass die in der Sammlung Neess vor allem mit  Spitzenmöbeln und Gemälden vertretenen Künstler noch anderes vollbracht  haben: Buchkunst, Porzellan, Besteck. So bereichern Wiesbadener Jugendstil Sammler mit ihren Leihgaben die Ausstellung. Das Lebensgefühl um 1900 wird kontrastreich inszeniert, von Grabmälern auf  dem Nordfriedhof bis zum Glamour im Palasthotel und Reklame von  Wiesbadener Firmen.