Skip to main content
Wiesbaden e.V.

Ausstellungen 2024

Ausstellungs­eröffnung
Freitag 23. Februar um 18.oo Uhr

Ukrainische Kalligraphie im Dialog mit Positionen aus dem Eigentum der Kunstarche

Begrüßung: Felicitas Reusch
Einführung: Professor Gottfried Pott

Ein Anlass für eine Ausstellung mit ukrainischer Kalligraphie ist nicht nur die Sehnsucht nach Frieden und Normalität, sondern auch der Wunsch der Länderübergreifenden Kommunikation in Kriegszeiten.

Die Zwillingsschwestern Vika&Vita zeigen große Arbeiten aus der Boychuk Art Academy in Kiew und Arbeiten von ihrem neuen Aufenthalt in Wien. Sveta Sukhova stellte drei Blätter aus ihrem „War Diary" zur Verfügung. Oleksiy Chekal schickte eine Kalligrafie mit dem ukrainischen Volkslied „Oh das rote Viburnum in der Wiese". Anzhelika Stepanenko gestaltete einen Aufruf „Zum Frieden-Neugeburt". Aus unserer Partnerstadt Kamjanez Podilskyi steuerte die Ikonenmalschule Blätter aus dem Kalligrafie Unterricht bei.  

Eine Gegenüberstellung mit Proben aus den Werken bedeutender Schriftlehrenden und Studierenden an der Werkkunstschule Wiesbaden wie Johannes Boehland, Friedrich Poppl, Werner Schneider und Gottfried Pott runden die Ausstellung ab.

Kalligraphie im Dialog - Plakatmotiv von Gottfried Pott
Plakatmotiv von Gottfried Pott


Ausstellungs­eröffnung
Sonntag 2. Juni um 11.3o Uhr

Migration mal anders – Der Wiesbadener Architekt Theo Wiederspahn in Brasilien

Begrüßung: Felicitas Reusch und Dr. Meinrad von Engelberg
Einführung: Dr. Vera Grieneisen, Gastprofessorin der TU Darmstadt

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der TU Darmstadt (FB Architektur mit dem Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetypologie Prof Elke Reichel sowie dem Fachgebiet Architektur und Kunstgeschichte PD Dr. phil Meinrad von Engelberg) mit dem Deutschen Forschungszentrum Historismus und der Kunstarche Wiesbaden e.V.

Von dem 1878 in Wiesbaden geborenen Architekten Theo Wiederspahn sind in Wiesbaden noch die Villen Victoriastraße 18, Lessingstraße 13, Lortzingstraße 7 und Martinstraße 16 erhalten. 1908 wanderte er nach Süd-Brasilien aus und arbeitete für das Ingenieurbüro Rudolph Ahronsin in Porto Alegre. Er wurde dort zu einem der wichtigsten Architekten der Stadt und des ganzen Bundesstaates. Die Ausstellung zeigt anhand seiner Zeichnungen ein anschauliches Bild dieses genialen Architekten und warum seine prominenten Gebäude zum kulturellen Erbe in Brasilien wurden.

Theo Wiederspahn · 1913 porträtiert von A. Gilbert
Theo Wiederspahn · 1913 porträtiert von A. Gilbert


Ausstellungs­eröffnung
Sonntag 8. September um 11.3o Uhr

„Was kommt auf den Tisch?“

Große Gruppenausstellung mit Werken aus dem Archiv von Christa Moering, Heiner Rothfuchs, Gerda Stryi, Hans Wagner u.a., konfrontiert mit Werken von lebenden Künstlern aus Wiesbaden. 

Die Bilder aus dem Archiv zeigen Stillleben mit Früchten, mit Blumen, Gefäßen oder kleinen Plastiken. Bei den Bildern aus unserer Gegenwart geht es um mehr oder weniger Essbares, unsere Ernährung und Konsumverhalten. Das Thema entstand durch die Triologie „Thanksgiving“ (1998; 2021) von unserem neuen Mitglied Paul Heymach.

Rockwell · „Freedom from Want“
Rockwell · „Freedom from Want“

Thanksgiving I + II
je 1980/2021 · 56 x 77 cm · Buntstifte/Papier

Ausstellungs­eröffnung
Sonntag 10. November um 11.3o Uhr

Vincent Weber und sein Kreis

Vincent Weber war 1952 von Rom nach Wiesbaden gekommen und übernahm die Malklasse an der Werkkunstschule. Als Leiter der Werkkunstschule Wiesbaden von 1954–1965 setzte er seine am Bauhaus Weimar gemachten Erfahrungen um und aktualisierte sie. Dieser große Pädagoge und produktiver Gestalter einer Schule für angewandte Kunst war stets auch eine eigene Künstlerpersönlichkeit, die wir nun durch neue Archivgaben, vor allem von der Familie Brandenburg, mit Gemälden und Grafiken ausstellen können.

Vincent Weber-Grafiken · Geschenke aus dem Nachlass Leisegang