Mittwoch, den 27.Mai 2015, 18 Uhr
In
Christa Moerings Tagebüchern von 1944 bis 1956 versteckt sich ein „Who
is Who der Kunstgeschichte“. Die imponierende Zahl von 80
Malerpersönlichkeiten findet in ihren Betrachtungen zu Museumsbesuchen,
den Begegnungen mit den Wiesbadener Künstlerkollegen oder in den auf
ihren Reisen gemachten Erfahrungen Platz.
Felicitas Reusch
spürt diesen Begegnungen in den Tagebüchern von Christa
Moering nach und präsentiert ihre Entdeckungen in einem
reichbebilderten Vortrag. Sie geht ein auf Moerings Stellungnahmen zu
Landschaftsmalern und zu Malern, die sich als Chronisten ihrer Zeit
verstanden. Besonders ergiebig sind die Tagebucheintragungen über
die Moderne: Was zieht Christa Moering bei Ernst Wilhelm Nay und
Otto Ritschl an und wie grenzt sie sich von ihnen ab? Was ist ihr
wesentlich an Paul Klee und was an Max Beckmann?
Ein
farbenreicher Spaziergang durch die Gedankenwelt Christa Moerings
erwartet Sie, auf dem Ihnen sowohl prominente Maler mit den
dazugehörigen Bildern als auch in Vergessenheit Geratene begegnen
werden.
