Pressespiegel

Die Kunst des schönen Schreibens war auch hier einmal zu Hause

Samstag, 25. Oktober 2025

Wiesbadener Kurier

Buchcover „Wiesbaden – eine Kapitale der Kalligrafie“

Buchbesprechung · Wiesbadener Kurier · 25. Oktober 2025

Aus dem Artikel

WIESBADEN. Der Kopf arbeitet mit, wenn die Hand schreibt. Und auch, wenn sie tippt. Das Erstere heißt Handschrift, das Letztere Linotype – zumindest, als es in Verlagen noch Setzmaschinen gab. Heute sind sie minimiert zu Tastaturen in Smartphones, bieten auf den Rechnern aber Tausende Schriftarten zur Auswahl an. Eindeutig ist: Früher wurde mehr mit der Hand geschrieben, ganz früher, also noch vor Gutenberg, sowieso nicht anders.

Ob mit Stift, Feder oder Kuli, dem eigenen Gehirn oder KI – Schriftsprache will etwas mitteilen. Als ausgearbeitete Schrift will sie mehr als das: Sie strebt im Gleichklang von Form und Inhalt einen künstlerischen Rang an. Das heißt dann „Kalligrafie“, übersetzt: die Kunst des schönen Schreibens. Auch in Wiesbaden wurde sie – und wird noch immer – gepflegt.


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