Felix Hamsvaar "Angst" 1985, Acryl auf Leinwand

Der Ausstellungstitel "HIOB immer wieder Hiobsbotschaften" ist von der Realität eingeholt worden. Dem Shutdown light zufolge bleibt die Kunstarche bis zum Neuen Jahr geschlossen.

Deshalb stellen wir Ihnen den Katalog als PDF zur Verfügung.

Sonntag 18. Oktober 2020, war die Eröffnung der großen Gruppenausstellung.

"Hiob und immer wieder Hiobsbotschaften" in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Katholischen Bildungswerk

Teilnehmer/innen: Bernd Brach, KH Buch, Thomas Duttenhoefer, Werner Eberle, Felix Hamsvaar, Gabrielle Hattesen, Sandra Heinz, Birgid Helmy, Ingrid Heuser, Mireille Jautz, Nora Katthöfer, Fee Kempf, Emad Korkis, Peter Lörincz, Roman Mikos

Begrüßung: Stadtrat Helmut Nehrbass, Grußwort aus der Kunstarche: Felicitas Reusch, Vorsitzende

Einführung: Gabrielle Hattesen, Kuratorin

Es war großer Andrang, deshalb hatten wir noch eine zweite Eröffnung um 15 Uhr.

 

Mittwoch 28.Oktober 2020,17.30 Uhr

Werner Eberle:Gegenüberstellung des biblischen Hiob und Goethes Faust. Anschließend Diskussion mit Felicitas Reusch "Warum drei Holzgefäße eine Geschichte erzählen können?"

Werner Eberle "Zerbrochener Krug" aus der Serie skulpturaler Holzgefäße, 2020

Es war eine Sternstunde für die Kunstarche. Werner Eberle berichtete so authentisch vom Kampf mit dem gleichzeitig toten und doch lebendigen Holz in seiner Werkstatt, dass die Zuhörer den Entstehungsprozess seiner Skulpturen nachvollziehen konnten. Die Zuhörer dankten mit anhaltendem Applaus.

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Auf Grund der steigenden Infektionszahlen und den damit verbundenen Maßnahmen wurde nun die Ausstellung dahin gehend verändert, dass alles in den Räumen des Stadtarchivs abgebaut wurde und nur noch eine komprimierte Ausstellung im großen Archivraum der Kunstarche besteht. So können Sie die Skulpturen von Birgid Helmy, leider nur noch auf unserer Homepage betrachten.

 

Birgid Helmy "Namenlos" 2020, Terrakotta

Wann wir im Neuen Jahr wieder Veranstaltungen anbieten können, muss offen bleiben.

Kurz gesagt, unser in der Einladung angekündigtes Beiprogramm fällt wegen der steigenden Infektionszahlen aus. 

Brauchen Sie ein Trostpflaster? Dann schicken wir Ihnen den Katalog "Hiob und immer wieder Hiobsbotschaften" gratis nach Haus, so lange der Vorrat reicht. Er wurde von der Wiesbadener Volksbank gesponsert.

Haben Sie bitte auch Verständnis, dass es dieses Jahr kein Archivfest geben kann.

Bleiben Sie der Kunstarche Wiesbaden gewogen. Wir tauchen wieder auf und werden Ihnen - wenn die Pandemie vorüber ist- in gewohnter weise Freude bereiten und Sie auch nach den Veranstaltungen wieder bewirten.

 Es grüßt Sie herzlich der Vorstand der Kunstarche Wiesbaden.